* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren








Über die High School

Also mal was über die High School: Erst Mal beiseite mit American Pie und High School Musical und dann mal zugehört was der Herr Neumann so zu erzählen hat. Auf den ersten Blick scheint das alles ähnlich zu sein aber wenn man mal genauer hinguckt gibt es hier doch schon einige größere Unterschiede zu dem aus Film und Fernsehen. Ich berichte mal von meinem ersten Tag, bzw. so viel ich davon noch behalten habe. Also normalerweise fahren Schulbusse, diese gelben Dinger, aber da ich zusammen mit meinen Gasteltern zu einem ersten Gespräch fahren muss nahmen wir meinen Gastbruder mit und fuhren mit dem Auto zur 30 Minuten entfernten High School. Wir gingen dann getrennte Wege, mein Gastbruder zum Unterricht und ich mit meiner Gastmutter zum Guidance Counselor. Das ist ein Mann, der den Beruf hat seinen eingeteilten Schülern mit der Wahl ihrer Fächer, Sportarten und allem anderen zu helfen. Zusätzlich entwirft er mit dir deinen persönlichen Stundenplan, so wie du ihn willst. So saßen wir also in seinem Büro und entwarfen meinen Stundenplan, das dauerte nicht wirklich lange (länger dauerte es dann bis ich jede Klasse mal besucht habe und 3 Wochen später meinen endgültigen Stundenplan hatte… aber ich kürze das mal ab). So sah es dann aus 1. Stunde: Amerikanische Geschichte, 2. Stunde: Englisch, 3. Stunde: Kunst, 4. Stunde: Bio/Chemie, 5. Stunde: Essen und danach Arbeitsstunde, 6. Stunde: Mathe und 7. Stunde: Kochen. So untersuchte ich ab der Zweite mal den amerikanischen Schulalltag und bemerkte unweigerlich, dass die Lehrer sehr viel mit Medien arbeiten. So hat jeder Lehrer erstmal eine interaktive „Easy-Teach“ Touchscreen Tafel inklusive Beamer. So kann er malen, Bilder, Filme und Internet Videos und –Seiten zeigen. Dann hat jeder Lehrer seinen eigenen Raum, den er mehr und weniger selbst je nach seinen Fach gestaltet. Etwas hat mein Geschichtslehrer ein riesen Regal voller historischer Filme und Poster und Zeitleisten überall. Einige Lehrer haben Kühlschrank, Mikrowelle und so Sachen. Außerhalb der Stunden sieht es etwas karger aus: Man rennt innerhalb von 4 Minuten nur zum Locker (Spint), holt seine Sachen und geht zur nächsten Stunde. Da bleibt (mit Ausnahme der Essenspause) keine Zeit für kurze Schwätzchen und Schulhof. Wie gesagt nur in der Essenspause war Zeit mal mit jemanden zusammen zu kommen und es gab zwei unterschiedliche Essenspausen. Ich war in der Ersten und mein Gastbruder in der Zweiten. So holte ich mein Mittagessen und hatte natürlich niemanden den ich kannte (würde sich dann natürlich ändern. Also fragte ich eine Gruppe von Jungs und Mädchen, ob ich mich zu ihnen setzen kann und nach amerikanischen Manieren empfingen sie den Fremden freundlich und ich erklärte, dass ich Austauschüler aus Deutschland bin und schon fingen sie neugierig ein Gespräch mit mir an. Später nach der Schule gingen mein Gastbruder, sein Name ist übrigens Ben, runter zu den Sportplätzen und so traf ich mein gegenwärtiges Fussballtem. Das Team war ziemlich geil und bald war ich mittendrin. Später unterhielt ich mich noch mit dem Coach (Wilks) und er entschied mich trotz des riesen Teams noch aufzunehmen. Ich bakam mein eigenes Trikko und wir fuhren Abends um 17.30 nach Hause. Das war so fürs erste über die High School. Beziehungsweise eins noch: Am Anfang sprach ich diverse Filme an und es nicht wirklich so , dass es die Super „Hot-Shots“ und die Nerds gibt. Es gibt zwar immer noch ein paar spezille Typen die ihr speziellen Intressen haben, aber das wird so zumindest grösstenteils tolleriert.
10.10.08 17:06
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung